Die Chroniken der Unterwelt – Cassandra Clare

Alles begann mit einem Film. Doch damit endete es nicht. 2013 spielte es den Film im Kino und wir schauten ihn uns an, weil Jonathan Rhys Meyers mitspielte. Und wir waren begeistert. Echt! Und da ich vermutete, dass dort wo der Film herkommt noch so viel mehr zu holen ist, kaufte ich mir die Bücher. Und was soll ich sagen. Nachdem ich begonnen hatte zu lesen, kam mir der Film gar nicht mehr so toll vor! Wie so oft, kann der Film mit der Romanvorlage einfach nicht mit….

Dafür fesselten mich die Bücher. Clary und Jace. Alec und Magnus. Isabelle und Simon. Und daneben noch ein paar Vampire, Werwölfe, Hexen- und Feenwesen und natürlich unsere tapferen Schattenjäger welche die Menschen vor den Dämonen und Schattenwesen beschützen. Schattenjäger wie Jace, Alec und Isabelle – die guten Kämpfer. Clary und Simon die Menschen die in diese Schattenwelt hineingezogen werden. Vor allem deshalb, weil Clary eigentlich eine von ihnen ist. Die Tochter eines abtrünnigen Schattenjägers der versucht den Rat der Schattenjäger zu stürzen und dazu einen Krieg zwischen den Schattenwesen anzündelt und einen Engel herbeiruft.

Valentin der böse und doch charismatische Schattenjäger. Es gibt nichts Schlimmeres als ihn. Oder doch? Was ist mit seinem Sohn? Der das Blut von Dämonen in sich trägt. Ein Geschenk seines Vaters, der dafür sorgen wollte, dass er unbesiegbar wird? Ist das Dämonenblut vielleicht auch Schuld, dass Jace Clary liebt obwohl sie seine Schwester ist? Doch was ist dann mit ihr? Sie trägt angeblich das Blut der Engel in sich und liebt ihn doch auch? Und was ist das für eine Geschichte rund um Sebastian? Wer ist er? Wo kommt er her?

Wie kann Simon in dieser Welt überleben, oder kann er es nicht? Was für ein dunkles Geheimnis trägt Luke mit sich rum und wieso liebt er den Mond? Und wer zum Teufel ist eigentlich Magnus Vater?

Ich kann euch sagen nach allen sechs Bänden, werden alle diese Fragen beantwortet. Bis zur letzten Frage muss man aber erstmal 4.000 Seiten überwinden – zirka. Doch die Reihe ist leicht lesbar und extrem spannend. Man bleibt gerne dabei, weil man einfach wissen will, wie es aus- und weitergeht. „Blöderweise“ bin ich noch nicht fertig. Im letzten Band werden zwei neue Charaktere eingeführt, die zu einer Reihe gehören, die zeitlich vor der Geschichte der Chroniken steht. Und auch diese besteht aus mehreren Bänden. Und auch die gesamte Geschichte des Magnus Bane – auch ein eigener Band – ist sicherlich lesenswert.

Ich bin also noch nicht fertig mit der Welt um Idris und ihrer gläsernen Hauptstadt Alicante. Doch erstmal gönne ich mir eine Pause von „meinen“ Schattenjägern und -weltlern.

© Libellchen, 2016

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