Sommerende

Ich schätze das war es für 2016. Der Herbst ist da. So richtig freue ich mich nicht darüber. Ich mag die Sonne schon viel lieber als den Regen, andererseits konnte ich mir so wieder ein richtiges Spielewochenende gönnen. Wenn es draußen grau und regnerisch ist, kann ich mit ruhigem Gewissen zu Hause auf der Couch herumlümmeln und mich dem Computer spielen widmen.

Obwohl ich mich auch ein wenig raus bewegt habe. Am Samstag habe ich die Liegen vom See geholt und in ihrem Winterquartier – meinem Keller – untergebracht. Am Sonntag bin ich bis zu meinem Postkasten gegangen und habe mir die „Presse am Sonntag“ geholt. Mit der habe ich dann ganz dekadent gefrühstückt.

Und ansonsten habe ich mal wieder gespielt was das Zeug hält. Am Samstagabend habe ich mir dazu auch noch eine Doku über 9/11 angeschaut. Und ich muss sagen es war schon heftig. Vor allem, weil mir bewusstwurde, wie entsetzt ich damals war. Kein Terroranschlag hat mich so berührt wie 9/11. Alles was danach kam, konnte noch so schrecklich sein, es war nicht mehr soooo schrecklich!

Darüber habe ich aber letztens auch etwas gelesen. Dadurch dass wir so oft mit schreckliches Leid konfrontiert sind, schützt uns unser Gehirn. Wir lassen das Entsetzen nicht mehr so an uns ran. Sich darüber an einem grauen Wochenende ausgiebig Gedanken zu machen, ist aber keine gute Idee….

© Libellchen, 2016

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