Tomorrowland

Doch ein recht verregneter Urlaub. Ich hatte mir mehr Sonne gewünscht, aber was solls. Habe ich halt noch einen Film angeschaut. Einen mit Georg Clooney. Allerdings war ich ein wenig skeptisch als ich sah, dass es ein Disney-Film ist. Mir war an diesem Tag eigentlich nicht nach einem Märchen, ich habe es mir trotzdem angeschaut.

Und ich war ab der Mitte des Films total begeistert. Zuerst musste ich mich zurechtfinden. Als der kleine Junge, Tomorrowland findet ist der Film ja noch einfach nur nett. Diese Stadt der Zukunft, verborgen vor der Welt der 60er Jahre, ist zwar total schön und futuristisch, doch mit dem was der Film sonst noch so bringen sollte, war da noch nicht zu rechnen.

Und er brachte viel. Eine aufgeweckte junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und ungemütliche Fragen stellt. Die sich nicht einschüchtern lässt, sondern fragt, wie man die Zerstörung der Welt ändern könnte. Was man denn tun könnte. Da macht der Film schön langsam eine Wendung. Auch sie findet Tomorrowland und die ersten Roboter. Und auch eine alte Bekannte taucht wieder auf. Das junge Mädchen mit den süßen Sommersprossen, die schon in den 60er Jahren zu sehen war, ist auch 2003 noch präsent und keinen Tag gealtert. Im Gegensatz zu dem jungen Burschen, der jetzt ein gealterter Mann ist. Auftritt von Georg Clooney!

Und auch er sieht in der jungen Frau etwas. Sie hat Hoffnung. Etwas was er schon längst verloren hatte. Er hatte da eine tolle Maschine, wo er schön sehen konnte, wie lange es die Welt noch geben würde – was nicht mehr lange war. Und dann kommt diese junge Frau und stellt mal wieder eine ihrer Fragen „Was können wir tun?“ Und plötzlich steht der Weltuntergang nicht mehr zu 100% fest. Und so keimt auch bei Jack wieder ein Funken Hoffnung. Vielleicht kann diese junge Frau, doch die Welt retten. Einen Versuch ist es wert.

Also machen sich die drei auf nach Tomorrowland. Wo sie auf den Gouverneur von Tomorrowland (Hugh Laurie) treffen. Diesen wollen sie davon überzeugen, dass die Welt tatsächlich noch zu retten ist. Ob sie es schaffen will ich hier nicht verraten… Was ich sehr gut finde ist, dass sie tatsächlich selbsterfüllende Prophezeiungen und die Macht des positiven bzw. negativen Denkens ansprechen. Und es schwingen auch so Einstellungen mit wie „Es ist nie zu spät für den ersten Schritt“ und „Alle sagten es geht nicht, dann kam eine die wusste das nicht und hat es einfach gemacht“. Und das alles nur durch diese junge Frau, die einfach ihren Optimismus und ihre Hoffnung nicht verliert!

Der Film ist also definitiv sehenswert und zwar nicht nur wegen Georg!

© Libellchen, 2016

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