Antibiotika-frei

Meinen Nebenhöhlen geht es täglich besser, dank eines pflanzlichen Präparates, dass ich 3x täglich nehme und das nicht ganz billig war. Doch obwohl ich € 21,– für ein Medikament zahlen musste, bin ich sehr froh, dass wir die Antibiotika umgehen konnten. Meine neue Hausärztin dürfte da denselben Ansatz haben wie ich. So lange es nicht unbedingt notwendig ist, keine Antibiotika.

Früher war ich nicht so konsequent, da war es mir egal was mir verschrieben worden ist. Doch seit ich gelesen habe, dass zu viel Antibiotika zu einer Unwirksamkeit führen kann, bin ich da extrem vorsichtig geworden. Wer weiß was ich noch so vor mir habe im Leben. Wäre ja blöd wenn ich mir mal was wirklich Aggressives einfange und dann die Antibiotika nicht mehr wirken!

Auch so eine Ansicht wo ich im Büro mal wieder alleine dastehe. Margit isst Antibiotika wie Zuckerl, keine Ahnung ob sie wirklich immer notwendig wären…? In dem Artikel stand auch, dass viele Ärzte unnötig Antibiotika verschreiben und dass man immer nachfragen soll, ob es nicht einen anderen Weg gäbe. Also meine neue Hausärztin ist da toll. Die greift zuerst zu pflanzlichen Mitteln, das gefällt mir ausgesprochen gut. Und so behandle ich meine Nebenhöhlen mit Wärme, Liebe, Obst und pflanzlichen Medis.

Ich muss sagen ich habe den Artikel damals extrem spannend gefunden. Die Ärzte verschreiben Antibiotika, wo es gar nicht hilft und die Menschen essen so lange Antibiotika bis sie nicht mehr wirken! Ich mag so ärztliche Artikel überhaupt gerne. Da werden Behandlungsmethoden immer mal wieder hinterfragt. Auch ein Arztwechsel, wie ich ihn jetzt aufgrund meines Umzuges hinter mir habe, kann schon mal sehr aufschlussreich sein.

Doch die meisten Menschen interessieren sich dafür sowieso nicht. Sie nehmen alles was der Arzt sagt einfach als gegeben hin. Ich höre gerne was los ist, was ich tun kann, um es zu ändern. Margit wiederum geht nur wegen „der Drogen“ zur Ärztin. Ich habe kein Problem, mal etwas auch mit Hausmittelchen zu lösen. Natürlich wirken die nur bis zu einem gewissen Punkt, schon klar, doch bis zu diesem Punkt versuche ich halt was ich kann. Ich mag Medikamente nicht sonderlich. Wenn es sein muss, dann nehme ich sie aber natürlich. Aber ich bin froh bei einer Ärztin gelandet zu sein, die nicht gleich „die Drogen“ auspackt, sondern es mal mit einfacheren Mitteln probiert. Da vertraue ich ihr dann auch leichter, wenn sie mal wirklich stärkeres verschreibt!

© Libellchen, 2015

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