Venetian Vampires, Kinder der Dunkelheit von Gabriele Ketterl

Ich hab mal wieder ein Buch zum gratis lesen bekommen. Diesmal hat es mir meine Mutter gegeben, welche es wiederum von der Autorin persönlich bekommen hat. Und ich habe beschlossen über alle Bücher zu schreiben, die ich gratis – geliehen oder geschenkt – bekomme und die mir gefallen!

Anfangs musste ich mich zwar erstmal an den Stil gewöhnen, doch die Geschichte von Mohammed al Hassarin und seiner Familie in Andalusien interessierte mich so, dass ich beschloss mich einfach an den Schreibstil zu gewöhnen. Doch kaum hatte ich sein Schicksal und seine Namensänderung verkraftet, kam der Bruch in der Geschichte und der Zeit. Von Granada 1496 nach Venedig 2009. Das war der Moment wo ich das Buch ein paar Tage nicht anschaute – Schande über mich!

Dann tauchte auch noch plötzlich Sabine in Mohammed´s mittlerweile Luca´s Leben auf. Und auch dieses „verlieben“ ging mir persönlich zu schnell. Wenn mich damals wer gefragt hätte, wie mir das Buch gefällt, hätte ich gesagt – eh ganz nett. Ich glaube ich habe das sogar tatsächlich meiner Mutter gegenüber gesagt, als sie mich fragte wie es mir gefällt. Doch ich weiß halt auch, dass eine Geschichte erst am Ende fertig erzählt ist. Ich mag es nicht wenn man mittendrin über eine Geschichte urteilt und so versuche ich jedes Buch bis zum Ende zu lesen. Gut, bei Ana Karenina bin ich gescheitert, doch alle anderen Bücher schaffte ich. Wobei ich hier anmerken möchte, bei einer Trilogie sollte man auch erst am Ende des dritten Buches urteilen!

Rund um Seite 200 – von 560 – kippte mein Leseverhalten plötzlich. Ich nahm das Buch mit in die Badewanne und las bis meine Haut schrumpelig war. Am Abend ging ich um 8 Uhr ins Bett um nur ja noch ein paar Seiten lesen zu können. Spätestens nach der Entführung der Töchter der Fürsten und der Bildung der Eingreiftruppe mit Kämpfern aus der ganzen Welt, hatte sie mich zu einem Fan gemacht. Als plötzlich auch noch Ares der Heerführer und Sohn des Bösen Perdikkas – Heerführer von Alexander des Großen – so etwas wie (Schuld-)Gefühle entdeckte, wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht.

Als dann auch noch Perdikkas begann die schwangere Samira zu foltern, da wollte ich ihm am liebsten selbst an die Gurgel – gut geht jetzt schlecht, ich so vor dem Buch und er darin – doch da waren Luca, Angel, Stephano und die anderen sowieso schon unterwegs. Und dann kam es auch schon zum Showdown auf einer Burg in Andalusien. Ich werde hier natürlich nichts über den Schluss verraten. Nur so viel, sollte es eine Fortsetzung geben – was ich wirklich hoffe – so würde ich mir das Buch kaufen!

Vielen Dank an die Autorin dass sie so eine spannende Geschichte geschaffen hat und vielen Dank an meine Mutter dass sie es mir geliehen hat! Wenn wir uns das nächste Mal sehen, bekommst du es schweren Herzens zurück!

© Libellchen, 2014

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