AIDA – 14 08 14

Gestern war es endlich so weit. Meine erste Oper! Und das in der beeindruckenden Kulisse im Steinbruch in St. Margarethen im Burgenland.

Um 18 Uhr war Margit bei mir und gemeinsam machten wir uns auf den Weg ins Burgenland. Dort angekommen stauten wir mit hundert anderen Autos zu den Parkplätzen. Schließlich fanden wir einen Parkplatz und machten uns auf den Weg zum Steinbruch. Da wir rechtzeitig vor Ort waren, hatten wir auch noch Zeit ein Achterl AIDA-Wein zu kosten. Wir einigten uns auf den Süßen und da ich gefahren war, zahlte Margit die Rechnung.

Kurz bevor es losging machten wir uns auf zu unseren Plätzen. Ich war bestens ausgerüstet. Da wir im Freien saßen, hatte ich meine Winterjacke mit, die Winter-Stiefletten an, für den Po hatte ich einen Polster mit und sicherheitshalber hatte ich eine Decke in der Handtasche. Schließlich war es den ganzen Tag nicht sehr warm geworden und bis Mitternacht war es eine lange Zeit. Margit fand natürlich dass ich übertreibe – zumindest anfangs.

Ich machte es mir mit meinem Polster gemütlich und da bekam Margit schon die ersten Probleme. Die Sitze sind ziemlich hart und 4 Stunden ohne Polsterung würden für sie mühsam werden – also bot ich ihr meine Decke an. Die nahm sie auch dankend an. Als wir es uns gemütlich eingerichtet hatten, ging es auch schon los. Netterweise erklärte der Sprecher worum es in den einzelnen Akten ging, schließlich kann niemand von uns italienisch! 🙂

Ich habe natürlich keinen Vergleich, aber ich war auf jeden Fall beeindruckt. Die Kulisse ist einfach der Hammer. Die Projektionen auf den Stein, das Spiel mit den Farben, Pferde und Streitwagen auf der Bühne, die Balletttänzer und natürlich die Sänger. Anfangs war ich eher ein Anhänger vom RADAMES (Martin Muehle) , dann von AIDA (Yannick-Muriel Noah), doch am Schluss fing mich auch noch die AMNERIS (Annunziata Vestri) ein.

Und so litten wir mit AIDA und ihrem RADAMES mit. Die erste Stunde war es wettertechnisch auch noch sehr angenehm. Daher waren auch die Gelsen unterwegs. Allerdings dürften ihnen meine Nachbarn besser geschmeckt haben – ich habe keinen einzigen Gelsenstich! Doch danach kam die Kälte. Ich wickelte mich in meine Winterjacke ein und war dankbar über meine Stiefletten. Vor der Pause gab es dann zum Triumph-Marsch von Verdi noch ein tolles Feuerwerk. Nach der Pause ging es dann toll weiter. Allerdings war ich am Schluss schon sehr müde! Es war ein langer Tag gewesen und er war auch noch nicht vorbei. Zuerst mussten wir noch vom Veranstaltungsort wegkommen. Schließlich waren wir dann um halb 2 Uhr morgens bei mir, von wo Margit dann noch heimfahren musste. Endlich zu Hause sank ich glücklich ins Bett.

Fazit: War toll, werde ich wieder machen!

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© Libellchen, 2014

2 Kommentare zu “AIDA – 14 08 14

  1. Wow, tolle Bilder. Kann mich so gut an mein St.Margarethen-Erlebnis erinnern, Zauberflöte. War sooo unvergesslich schön! Wir hatten damals „nur“ Unwetterwarnung und deshalb Regenschutz dabei, aber ich glaub fast, mit Winterstiefeln warst du gut vorbereitet? 😉 Schönes Wochenende

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