Unter Beobachtung

Am Samstag als ich den See gerade verlassen habe, hat mich ein wildfremder Mann angesprochen, ob ich denn kein Problem damit habe, dass mir meine neuen Bekannten so sehr auf die Pelle rücken unter dem Baum. Und ich stand da und dachte nur, wer bist du?

Er musste mich lange genug beobachtet haben um mitbekommen zu haben, dass ich eigentlich alleine bin und die neuen Bekannten, nun ja, neue Bekannte sind. Er meinte dann auch, ob es mich nicht stören würde, wenn sie sich vor mir umziehen würde – was ich gar nicht mitbekommen habe. Schätze da habe ich geschlafen. Er hat es dafür umso besser gesehen. Ich denke das nächste Mal am See werde ich ein wenig mehr auf meine Umgebung achten müssen. Mir war gar nicht klar gewesen, dass ich so unter Beobachtung stehe!

Andererseits sollte es mich nicht weiter überraschen. Ist halt typisch Dorfgemeinschaft. Kenne ich schon von meiner Kindheit. Wobei es mich mittlerweile nicht mehr stört. Früher fand ich das ganz schlimm, doch mittlerweile bin ich froh, wieder aufmerksame Nachbarn zu haben. Ich muss mich nur wieder daran gewöhnen und meinerseits wieder ein wenig mehr auf meine Umgebung achten. Die Zeiten wo ich durch die Gegend ging ohne auf meine Umgebung zu achten, sind definitiv vorbei!

© Libellchen, 2014

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