Punkt 22 und ein paar halbe

Heute Morgen bin ich ganz normal aufgestanden – wie wenn ich arbeiten gehen würde. Doch statt in die Arbeit bin ich in meine neue Wohnung gefahren. Dort habe ich dann erstmal auf meinem Balkon gefrühstückt und die Sonne und die Felder bewundert. Herrlich das Leben! Danach habe ich meinen neuen Staubsauger ausgepackt, zusammengebaut und mal meine Wohnung gesaugt. Als ich fertig war, habe ich mir erstmal einen heißen Kaffee aus der mitgebrachten Thermoskanne gegönnt und auf die Bodenleger gewartet.

Heute sind mir ein paar nette Nachbarn aufgefallen. Einer hätte mich frühmorgens auf dem Weg in die Arbeit fast abgeschossen, da er nicht mit Gegenverkehr rechnete. Er hat dann aber auch gleich freundlich und entschuldigend gegrüßt. Und als ich mit meinem Kaffee auf dem Balkon stand, kam eine junge Frau mit 2 Hunden vorbei und hat mich begrüßt. Glück gehabt, dürfte doch eine recht nette Gegend sein. Irgendwie fühlte ich mich heute in der Wohnung wie in einer Ferienanlage kurz vor der Eröffnung. Alles neu, die Geräusche von Arbeitern und keine Gäste/Bewohner. Mein Auto – das am richtigen Parkplatz stand – war das einzige weit und breit.

Pünktlich um halb 8 sind dann die Bodenleger gekommen. Während sie arbeiteten, habe ich meine Wohnung geputzt. Schlafzimmer, Arbeitsraum, Bad, Klo und Flur. Das Büro habe ich noch gelassen, denn das ist mit Lampen, Putzmitteln und diversen Kleinzeug vollgeräumt. Nach 2 Stunden hat es mir dann allerdings gereicht und ich habe begonnen die Unterlagen von gestern zu lesen. 2/3 hab ich geschafft, dann waren die Bodenlegerjungs fertig. Als sie weg waren habe ich meine Sachen gepackt und bin ins Möbelgeschäft gefahren. Da ich bei den Lampen so sparsam war, wollte ich mir eine Garderobe leisten. Allerdings war das gar nicht so einfach und erfolgreich war ich auch nicht.

Ich bin dann aber nicht noch weiter gefahren, sondern hab mich auf den Heimweg gemacht, da ich noch trainieren wollte, diesen Blogbeitrag schreiben wollte und Hunger hatte. Außerdem kommt der süße Typ nachher mit den Siedlungskartons vorbei. Frei Haus-Lieferung von leeren Kartons. Was will Frau mehr.

Achja, morgen geht’s dann wieder in die Arbeit. Nachdem ich die Küchenjungs morgens in die Wohnung gelassen habe. Vielleicht frühstücke ich dann morgen auch wieder auf meinem Balkon.

© Libellchen, 2014

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