Drehbuch der Liebe – Teil 28

Die Ruhepause war nur von kurzer Dauer. Nach ein paar Minuten kam meine Erregung retour. Doch diesmal würde ich es genießen und Dina auch. Also hob ich sie hoch und trug sie zum Bett. Dort begann ich sie zu küssen, zu streicheln und zu lecken. Ich erkundete jeden Millimeter ihres Körpers. Ich roch und schmeckte sie. Bis es ihr nach einer halben Stunde zu viel wurde, sie mich auf den Rücken drehte und sich auf mich setzte. Ich wusste was jetzt kommen würde und ich genoss es. Ich liebte es wenn sie mich benutzte um sich selbst zu einem Orgasmus zu reiten. Wir hatten da ein ganz spezielles Ritual entwickelt. Sie hielt meine Hände fest, während sie sich auf meinen Penis setzte und ich ganz langsam in sie eindringen durfte. Mir ging das viel zu langsam, deswegen hielt sie auch meine Hände fest. Natürlich hätte mich das nicht aufgehalten, wenn ich nicht gewollt hätte. Doch das war so ein kleines Spielchen zwischen uns und wenn ich mitspielte, bekam ich immer eine ganz besondere Belohnung. Also hielt ich still, während sie mit meinem Penis in ihr, langsam und rhythmisch begann sich zu bewegen. Dabei waren ihre Brüste direkt vor meinem Gesicht. Hin und wieder beugte sie sich weit genug vor, damit ich sie mit meiner Zunge erreichen konnte, doch meistens hielt sie mich auf Distanz. Die Früchte die ich erreichen wollte, unerreichbar vor mir. Heute reizte sie mich noch mehr als sonst. Doch das war mir egal. Ich genoss jede Sekunde in ihr.

Am Vormittag waren wir körperlich erschöpft und bekamen Hunger. Ich organisierte Frühstück beim Zimmerservice und wir kamen endlich dazu, ein wenig zu reden.
„Ich war mir gar nicht sicher ob du kommen würdest. Du hast auf keinen Anruf und keine Nachricht von mir reagiert. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht!“
„Tut mir leid. Ich hatte mein Handy nicht mit, als ich wegen einer Lebensmittelvergiftung im Spital gelandet war.“
„Eine Lebensmittelvergiftung? Wo hast du die denn her?“
„Kantinenessen. Das war das letzte Mal dass ich dort gegessen habe. Mir wurde sogar mein Magen ausgepumpt! Ich muss sagen diese Erfahrung hätte ich mir gerne erspart. Ich bin direkt vom Spital zum Flughafen gefahren, deshalb bin ich auch erst so spät gekommen!“
„Ach mein armer Schatz. Und ich nehme dich dann auch noch so ran.“
„Das stört mich ja nicht. Habe ja schon lange genug darauf gewartet.“
„Ja, wir sehen uns viel zu selten. Ich würde das gern ändern.“
„Ja, ich auch. Aber ein wenig wird es noch dauern.“
„Ach ja, das klingt als hättest du einen Plan.“
„Finanzielle Unabhängigkeit.“
„Finanzielle Unabhängigkeit? Könntest du das noch ein wenig ausführen?“
„Die Premiere kam gut an. Vielleicht kommt ja jetzt auch Geld rein. Außerdem schreibe ich gerade ein Buch, dass Recht gut werden dürfte. Und wenn meine Pläne aufgehen, könnte ich meinen Bürojob kündigen. Und wenn ich den gekündigt habe, dann könnte ich mit dir gehen, wo auch immer du drehst. Wenn du das willst?“
„Natürlich will ich dass! Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen. Am liebsten würde ich unsere Beziehung sofort öffentlich machen und dich überall hin mitnehmen.“
„Zuerst kommt die finanzielle Unabhängigkeit.“
„Wieso eigentlich? Du könntest doch auch sofort kündigen und mit mir kommen!“
„Ich habe einen Kredit und eine Eigentumswohnung. Ich will das nicht alles aufgeben und alles auf eine Karte setzen. Das ist mir einfach zu unsicher. Da bekomme ich Panik vom nur dran denken. Wenn ich allerdings mit Schreiben mein Geld verdienen könnte, wäre ich örtlich ungebunden.“
„Gut, dass kann ich irgendwie verstehen. Aber ich weiß nicht, wie lange ich es noch ohne dich aushalte. Ich würde so gerne der Welt von uns erzählen, damit mich die Cynthia´s dieser Welt endlich in Ruhe lassen.“
„Träum weiter. Die würden dich auch nicht in Ruhe lassen, wenn du mit mir zusammen wärst. Die sehen doch in mir keine Konkurrenz!“
„Wieso sollten sie nicht. Du bist die heißeste Frau die ich kenne!“
„Charmeur!“
„Nein, ernsthaft. Und wie schaut dein Zeitplan bezüglich deiner finanziellen Unabhängigkeit aus?“
„Ich hoffe in einem halben Jahr hat sich meine Situation so weit verbessert, dass ich dir überall hin folgen kann. Hältst du es so lange noch aus?“
„Kommt darauf an. Steht unser Urlaub noch?“
„Ja, der ist schon vereinbart. Kanada steht nichts mehr im Wege!“
„Na gut, wenn wir uns in 3 Monaten wiedersehen, halte ich es auch noch ein Weilchen aus, von dir getrennt zu sein. Aber nicht mehr allzu lange, also sorg dafür dass dein Buch ein Bestseller wird!“
„Ich bemüh mich.“

© Libellchen, 2014

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2 Kommentare zu “Drehbuch der Liebe – Teil 28

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