Drehbuch der Liebe – Teil 18

Ich erwachte geil. Zuerst glaubte ich alles geträumt zu haben. Beim munter werden nahm ich allerdings den Geruch wahr. Es roch nach Sex. Nach Schweiß und Sperma. Als nächstes spürte ich seine Hand auf meinem nackten Bauch. Sie lag nur knapp über meinem Schambereich. Sein Kopf lag auf meiner Brust. Und da wurde mir klar, dass ich nicht geträumt hatte. Ich hatte es tatsächlich erlebt.
„Morgen!“
„Hm.“ Mein Kopf war noch nicht fähig eine Antwort zu formulieren
„Das wurde auch Zeit!“
„Was?“ Schön langsam begann mein Gehirn wieder zu arbeiten.
„Der Sex!“
„Ach wirklich?“ Er hatte seinen Kopf von meiner Brust genommen und fuhr jetzt mit seiner Nase meinen Hals auf und ab. Oh mein Gott. Hatte er gerade tatsächlich mein Schulterblatt geküsst? Meine Brustwarzen wurden schon wieder hart. Natürlich bemerkte er es und begann an meiner linken Brustwarze zu knabbern.
„Ah!!!“ Ja, ich war wieder geil. Und er wirkte, als wollte er dort weiter machen, wo wir aufgehört hatten, bevor wir eingeschlafen sind. Sein Penis war auf jeden Fall startklar und ich war es auch!

An diesem Morgen konzentrierten wir uns auf die gegenseitige Befriedung durch Oralsex. Auch etwas dass ich schon lange nicht mehr erlebt hatte. Und ja, ich hatte es vermisst. Es war als würden wir perfekt zueinander passen. Uns gefielen dieselben Dinge im Bett und jeder achtete auf die Befriedigung des anderen. Es war ein geben und ein nehmen. Gerade im Bezug auf Oralsex, hatte ich da in der Vergangenheit ganz andere Erfahrungen gemacht!

Nachdem wir unsere morgendliche Geilheit befriedigt hatten, setzten sich langsam auch andere Bedürfnisse durch. Hygiene und Hunger. Und so beendeten wir unsere sexuellen Aktivitäten und verließen das Bett. Nach ca. 12 Stunden schafften wir es tatsächlich aufzustehen. Aksel wollte sich ums Frühstück kümmern und ich wollte ein ausgiebiges Bad. Natürlich gab es hier keine Badewanne, also begnügte ich mich mit einer ausgiebigen Dusche. Dabei versuchte ich zu ergründen was die letzte Nacht zu bedeuten hatte. Ich versuchte ganz logisch an die Sache heranzugehen.

Wir waren übereinander hergefallen, ein Zeichen von ganz normaler Geilheit. Danach hatten wir unsere Körper erforscht, was zu ausgezeichnetem, weil intensivem, Sex geführt hatte. Danach hatten wir geschlafen und nach dem aufwachen haben wir mit dem Sex weiter gemacht. Er dürfte also schon mal nicht bereuen mit mir geschlafen zu haben. Und jetzt? Wie soll es jetzt weiter gehen? Darauf fand ich natürlich keine Antwort. Die würde mir Aksel geben müssen. Von mir aus, könnten wir ruhig so weiter machen, doch ich wusste natürlich nicht, wie er das sah. Ich würde ihn wohl fragen müssen. Doch erstmal brauchte ich eine Stärkung. Wenn ich Glück hatte, würde er von sich etwas sagen und ich könnte mir das nachfragen sparen.

Nach dem Essen überzog ich das Bett und lüftete das Schlafzimmer. Während ich also Hausfrau spielte, gönnte sich Aksel ebenfalls eine Dusche. Und so begegneten wir uns frisch geduscht und angezogen, am Frühstückstisch wieder. Und ich war verlegen! Er nicht. Er strahlte mich regelrecht an. Auf mich wirkte er glücklich und zufrieden. Ich andererseits war unsicher und verwirrt. Kann es wirklich sein, dass ihn der Sex mit mir glücklich macht? Das konnte nicht sein, oder? Es wirkte so. Doch ich konnte das nicht ganz glauben. Während ich mit einem flauen Gefühl im Magen in meinem Essen herumstocherte, grinste er vor sich hin und schlang das Frühstück hinunter. Ich hatte definitiv zu viele Eindrücke zu verarbeiten. Und ich hatte auch Angst. Nicht zu wissen, wie es jetzt weitergehen würde, machte mich fertig.

© Libellchen, 2014

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2 Kommentare zu “Drehbuch der Liebe – Teil 18

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