Drehbuch der Liebe – Teil 17

Ich legte meinen Arm in seinen Nacken, zog in zu mir und küsste ihn ganz vorsichtig und schüchtern. In dem Moment brachen alle Barrieren. Er erwiderte meinen Kuss leidenschaftlich und zügellos. Seine Zunge war in meinem Mund und er hielt mich fest. Ich hatte seit 3 Jahren weder Sex gehabt, noch einen Mann geküsst. Und so brodelte die Leidenschaft in mir über. Ich wollte ihn in mir spüren. Wollte jeden Zentimeter seines Körpers mit Fingern und Lippen erkunden. Es fühlte sich an, als würde der Kuss ewig dauern. Wir konnten uns einfach nicht mehr voneinander losreißen. Unsere Zungen fanden langsam einen gemeinsamen Rhythmus und unsere Hände streiften die Kleidung des anderen ab.

Mir konnte es nicht schnell genug gehen. Ich wollte ihn nackt an und in mir spüren. Ich sah und hörte nichts mehr. Das einzige Sinnesorgan dass noch funktionierte war der Tastsinn. Ich fühlte wie seine Hände, mir meinen BH von den Schultern, strich. Ich zog ihm seine Hose, inklusive Boxershorts aus und spürte die glatte Oberfläche seines perfekt geformten Po´s. Seine Lippen wanderten zu meinen bereits nackten Brüsten und sofort begann er an meinen bereits schmerzhaft harten Brustwarzen zu saugen, während er mir gleichzeitig meine Hose auszog. Als ich vor Lust aufstöhnte, schubste er mich aufs Bett und folgte mir fast zeitgleich. In dem Moment wo mein Po die Matratze berührte, drang er in mich ein. Nach 2 Minuten hatte ich meinen ersten Orgasmus. Nach 5 Minuten war ich bei meinem zweiten, und er bei seinem ersten, angelangt.

Wow! Wir ließen uns erschöpft auf die Matratze sinken. Ich war erschöpfter als nach einer 20 km Wanderung. Aber die 2 Orgasmen waren auch extrem intensiv gewesen. Die seit 3 Jahre aufgestaute Lust war soeben 2 Mal explodiert. 10 Minuten später waren wir startklar für die nächste Runde. Doch auch wenn wir extrem leidenschaftlich begonnen hatten, machten wir jetzt zärtlich weiter. Wir erkundeten gegenseitig unsere Körper. Streichelten und küssten uns. Und verwöhnten uns gegenseitig. Mir kam es wie eine Ewigkeit vor und irgendwann hielt ich es einfach nicht mehr aus.
„Bitte, nimm mich! Jetzt!“ Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Doch diesmal drang er langsam in mich ein. Wir genossen den Akt viel mehr und zögerten den Orgasmus extra lange hinaus. Es ging nicht mehr um die Explosion. Es ging um das Gefühl ihn in mir zu spüren. Seine Stöße zu spüren und immer kurz vor dem Orgasmus inne zu halten. Es fühlte sich an, als würde ich am Rande einer Klippe stehen, den Körper nach vorne gebeugt, aber ich fiel nicht. Immer wieder hielt mich etwas zurück.
Dazu mussten wir in unseren Bewegungen immer wieder inne halten. Und in so einem Moment sahen wir uns einfach nur in die Augen. Und da war eine ganz eigene Verbindung zwischen uns. Am Becken waren unsere Körper verbunden und in unseren Blicken, verbanden sich unsere Seelen. Doch die Verbindung der Seelen wurde immer wieder durch die Erregung in meinem Becken unterbrochen. Und so ging es stundenlang weiter. Nach dem 5. Orgasmus war mir klar, dass ich keinen mehr erreichen konnte, doch auch danach hatten wir noch stundenlang Sex. Ich wollte ihn nicht los lassen. Wollte nicht, dass er sich aus mir zurückzog. Ich wollte das Gefühl der Leere in meinem Intimbereich so lange wie möglich hinauszögern. Es war bereits finster als er ein letztes Mal in mir abspritzte. Wir waren beide erschöpft. Am Ende unserer körperlichen Kraft und schliefen fast augenblicklich ein.
© Libellchen, 2014

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2 Kommentare zu “Drehbuch der Liebe – Teil 17

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