Glaubenssätze

„Ich habe alles was ich brauche um glücklich zu sein.“ – Ella Kensington, Die 7 Botschaften unserer Seele.

Dieser Satz ist mich regelrecht angesprungen. Wahrscheinlich weil ich in dem Moment wo ich ihn gelesen habe, in Sri Lanka am Strand gelegen bin und er in dem Moment auch genau zutraf. Normalerweise konzentrieren wir Menschen uns auf den Mangel. Wirklich beschäftigen tun uns vor allem die Dinge, die wir nicht haben. Selten schaffen wir es einfach nur zufrieden zu sein, mit dem was wir haben. Daran habe ich in den letzten Monaten intensiv gearbeitet. Ich habe gelernt auch das positive in meinem Leben wahr zu nehmen und entsprechend zu würdigen. Positive Dinge erregen oftmals nicht so viel Aufmerksamkeit wie negative.

Natürlich gibt es auch Dinge in meinem Leben, die nach wie vor nicht so laufen wie erhofft. Doch dann las ich das Buch und da war die Rede von Glaubenssätzen. Das Thema hatte ich auch erst unlängst in einem Gespräch. Ich habe mit 16 Jahren beschlossen, keine Kinder zu bekommen. Nie. Und ja es hat funktioniert. Ich bin jetzt 34 und mein „Wunsch“ hat sich erfüllt. Natürlich war es damals kein Wunsch, vielmehr eine Überzeugung, die ich schon lange nicht mehr habe, aber ich habs nie „abbestellt“. Natürlich muss man an solche Dinge nicht glauben. Doch so oft, wie mir positive Wünsche mittlerweile erfüllt worden sind, sollte ich vielleicht alte „Wünsche“ oder auch tief verwurzelte „Glaubenssätze“, die ich nicht mehr brauche, loswerden.

Und das habe ich in meinem Urlaub auch getan. Ich bin in Gedanken mein Leben durchgegangen und habe überlegt, woran ich glaube und warum. Erziehung, schlechte Erfahrungen, etc. Ich habe unzählige Überzeugung oder auch Glaubenssätze gefunden, die in meinem Leben nichts mehr verloren haben. Und ich habe sie dem Indischen Ozean übergeben. 🙂 Ich hatte ja auch viel Zeit dazu, da ich viel zu wenig zu lesen mit hatte. Natürlich brauch ich jetzt neue Glaubenssätze. Einen hab ich im Urlaub auch gleich definiert. 2012 wird mein Jahr! Und es hat ja schon mal toll begonnen. 2011 war ja auch schon recht toll, nur habe ich die ersten Monate noch gebraucht um wieder in die Spur zu kommen. Doch heuer ging es gleich von Anfang an, spitze los.

So kann und wird es bleiben. Ich habe ja echt alles um glücklich sein zu können. Ich bin gesund. Ich habe eine Arbeit die mir Spaß macht. Ich habe eine Wohnung in der ich mich wohl fühle. Ich habe Eltern die mich lieben. Ich habe Freunde die immer für mich da sind. Ich habe genug Geld für ein schönes Leben. Das einzige das ich nicht habe, ist eine Beziehung. Aber brauche ich wirklich eine Beziehung um glücklich sein zu können? Nein, brauch ich nicht. Ich hätte gern eine, aber ich brauche sie nicht. Das war die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis in meinem Urlaub. Einer meiner Glaubenssätze die ich dem Ozean übergeben habe war –

Ich brauche eine Beziehung um glücklich sein zu können.

Wenn jemand kommt – gut. Doch wenn nicht, habe ich trotzdem alles was ich brauche um glücklich sein zu können.

© Libellchen, 2012

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