Teddy – Kapitel 11

…. Fortsetzung zu

In Gedanken versunken lief  Teddy an ihrem Gemeinschaftshaus vorbei. Als sie sich in Sindames niedergelassen hatten, war ein Haus über geblieben und so haben sie dort Dinge für die Allgemeinheit hinterlegt. Das Haus war eingerichtet wie ein Clubhaus. Überall standen Sofas und Stühle herum und alle hatten persönliche Dinge von sich hinterlegt. Auch Teddy hatte damals ihre Gesellschaftsspiele und ein paar Bücher für das Gemeinschaftshaus hergegeben, doch sie war noch nie hier gewesen. Sie zog es normalerweise eher auf den Berg. Vielleicht würde sie ja hier eine Inspiration finden. Und so betrat sie das Gemeinschaftshaus und war total überrascht. Irgend jemand hatte sich irrsinnig viel Mühe gegeben und das Haus total gemütlich und einladend eingerichtet.

Teddy erkundete erstmal das Haus und war überrascht wie viele tolle Dinge sie hier vorfand. Im ersten Stock fand sie eine Raum der voll war mit Bücherregalen. Trotzdem wirkte der Raum offen und freundlich. Von dem Raum ging es durch eine Tür direkt auf einen Balkon mit Blick auf den See. Teddy hatte diesen Raum in ihrem Haus als ihre Schreibstube eingerichtet und so fühlte sie sich hier augenblicklich wohl. An der Wand entdeckte sie einen Spruch, den sie in ihrer Schreibstube allerdings nicht hatte

„Du hast alles was du brauchst um glücklich zu sein.“

Zumindest fast, dachte Teddy. Immerhin fehlte ihr immer noch ein Partner an ihrer Seite. Als nächstes fiel ihr Blick auf das Bücherregal. Viele dieser Bücher waren von ihr selbst oder sie hatte sie schon gelesen. Doch zirka 10 Bücher sagten ihr gar nichts. Sie hatte sie weder gelesen, noch von ihnen gehört. Und da sie momentan nichts Besseres zu tun hatte, beschloss sie wieder mal ein wenig zu lesen. Seit sie selbst schrieb, kam sie immer seltener zum Lesen. Sie griff sich das erste Buch und ließ sich in dem Korbsessel auf dem Balkon nieder und begann zu lesen.

Erst als sie Hunger spürte blickte sie das erste Mal auf die Uhr. Das Buch hatte sie so gefesselt, dass sie gar nicht mitbekommen hatte, wie viel Zeit inzwischen vergangen war. Sie hatte 4 Stunden durchgelesen. Das hatte sie schon lange nicht mehr gemacht. Sie fühlte sich gut. Das Buch war spannend und lieferte ihr viele neue Denkansätze. Doch jetzt hatte sie erstmal Hunger. Sie würde wohl nach Hause gehen müssen. Bevor sie allerdings zu ihrem Haus ging, warf sie noch einen Blick in die Küche des Gemeinschaftshauses und fand einen vollen Kühlschrank vor. Na dann, dachte sich Teddy, essen ich halt einen Snack, dann kann ich gleich weiter lesen. Gesagt – getan. Der Imbiss war schnell zubereitet und noch schneller gegessen. Und schon war Teddy wieder im Korbsessel auf dem Balkon und las weiter.

So schaffte sie es das Buch noch am selben Tag fertig zu lesen. Die letzte Seite las sie gerade, als die Sonne über Domitak unterging. Nachdem sie die letzte Seite gelesen hatte, lehnte sie sich in ihrem Korbsessel zurück und beobachtete das spiegeln der untergehenden Sonne im See und war dabei total in Gedanken versunken.

© Libellchen, 2012

und weiter gehts…

2 Kommentare zu “Teddy – Kapitel 11

  1. Pingback: Teddy – Kapitel 10 « Libellchen

  2. Pingback: Teddy – Kapitel 12 « Libellchen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s